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Gastvorträge

Das Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) bildet das Herzstück des Zukunftskonzeptes „Windows for Research“, mit dem die Universität Freiburg im Oktober 2007 in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich war. Als integraler Bestandteil der Universität Freiburg vereint das Forschungskolleg besonders profilierte Forschungsbereiche der Albert-Ludwigs-Universität in seinen vier Sektionen: der School of History, der School of Language & Literature, der School of Life Sciences – LifeNet und der School of Soft Matter Research.
Das Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) lädt renommierte Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt zu Gastvorträgen an.

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  1. Hartmut Neven (Google): Künstliche Intelligenz oder: Warum Google einen Quantencomputer baut

    FRIAS umd Hartmut Neven

    Am 08. März 2016 hat Hartmut Neven, Entwicklungsleiter des Google Quantum Artificial Intelligence Laboratory, einen Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz oder: Warum Google einen Quantencomputer baut“ gehalten. Hartmut Neven ist Experte auf den Gebieten Quantum-Computing, Computer Vision, Robotertechnik und Computer-Neurowissenschaften. Bekannt wurde er durch seine Forschung im Bereich Gesichts- und Objekt-Erkennung und Maschinelles Lernen.

    Derzeit leitet Hartmut Neven das Google Quantum Artificial Intelligence Lab an der University of California, Santa Barbara. Das Team befasst sich mit der Entwicklung und Verbesserung Künstlicher Intelligenz und der Steigerung der Rechenleistung von Computer Systemen. Dabei experimentiert die Arbeitsgruppe mit Prozessortypen, um zu lernen, wie man Quantenressourcen am besten nutzen kann. Als gemeinsames Projekt von Google, der US-Raumfahrbehörde NASA und der Universities Space Research Asscoiation, einem Zusammenschluss von mehr als 100 Universitäten mit höheren Studiengängen zur Raumfahrtforschung, zielt das Team darauf hin, neue Quantum-Informations-Prozessoren zu entwickeln und zu bauen.

    Neven wird in seinem Vortrag erklären, warum Quantencomputer die Entwicklung künstlicher Intelligenz beschleunigen können.


    Abstract des Vortrags:

    Quantencomputer ermöglichen es, wichtige Berechnungen für die Künstliche Intelligenz enorm zu beschleunigen. Ich werde zwei Architekturen von Prozessortypen beschreiben: Quantenoptimierer (Quantenannealer) und Quantenschaltungen. Das Google Quantum Artificial Intelligence Team experimentiert mit diesen Prozessortypen, um zu lernen, wie man Quantenressourcen am besten nutzen kann. Quantenoptimierer sind ein vielversprechendes Instrument um bessere Lösungen für harte kombinatorische Optimierungsprobleme zu finden. Als Beispiel, wie man Quantenoptimierung im maschinellen Lernen einsetzen kann, werde ich beschreiben, wie ein System von stark verrauschten Trainingsdaten lernen kann. Wir haben Quantenschaltungen eingesetzt, um ein Quanten Neuronales Netzwerk zu realisieren. In einer ersten Anwendung haben wir ein solches Netzwerk eingesetzt, um die Energien von molekularem Wasserstoff mit chemischer Genauigkeit zu bestimmen. Ein weiterer natürlicher Anwendungsbereich für Quantencomputer ist die Quantensimulation. Diese ist ein nützliches Werkzeug, um zum Beispiel effizientere Solarzellen oder Batterien zu entwickeln oder industrielle Katalysatoren zu bauen, die helfen können, CO2 aus der Luft zu extrahieren. „Codeknacken“ durch Primfaktorzerlegung hingegen, das in den Medien oft als Killerapplikation für Quantencomputer dargestellt wird, ist wahrscheinlich keine interessante Anwendung, die langfristige Auswirkungen haben wird.


  2. Wird das 21. Jahrhundert ein aristotelisches sein?

    Ulrich Gumbrecht (Stanford University)

    Vortrag gehalten am Montag, 23. Juni 2008 (Hörsaal 1010, KG I)


  3. The Nature of Discovery in Physics

    Douglas D. Osheroff (Stanford University, Departments of Physics, Applied Physics)

    Vortrag gehalten am Freitag, 27. Juni 2008 (Großer Hörsaal Physik)


  4. The Problem of the Human Subject in Modernity: Goethe's Wanderers Nachtlied II

    Richard Eldridge (Swarthmore College, USA)

    Vortrag gehalten am Montag, 21. Juli 2008, 20 Uhr c.t. (Hörsaal 1010, KG I)


  5. Poets as Thoughtwriters: Music Without Personae

    Kendall L. Walton (University of Michigan, Ann Arbor)

    Vortrag gehalten am Montag, 10. November 2008


  6. Science as a Vocation: Uncertainty and the Moral Order in Modern Technoscience

    Steven Shapin (Harvard University)

    Vortrag gehalten am Montag, 12. Januar 2009


  7. Blickwechsel. Arabische Sehtheorie und westliche Bildtheorie

    Hans Belting (Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe)

    Vortrag gehalten am Dienstag, 27. Januar 2009


  8. Proust's Scepticism

    Christopher Prendergast (Modern French and Comparative Literature; King's College, Cambridge; FBA)

    Vortrag gehalten am Montag, 11. Mai 2009


  9. Überlegungen zum Thema Katastrophe und Gedächtnis

    Klaus Theweleit (Universität Freiburg)

    Vortrag gehalten am 25. Juni 2009


  10. A Biological Approach to Fundamental Reality

    Nobel Laureate Brian D. Josephson (Department of Physics, University of Cambridge)

    Vortrag gehalten am 28. Oktober 2009


  11. Ob Martin Heidegger vorerst unvermeidlich ist?

    Hans Ulrich Gumbrecht (Department of Comparative Literature, Stanford University)

    Vortrag gehalten am 7. Dezember 2009


  12. Experiments with Surprise

    Medizin-Nobelpreisträger Rolf Zinkernagel (Department of Pathology, University Hospital Zurich, Switzerland)

    Vortrag gehalten am 10. Dezember 2009


  13. Trans-formations: Theorizing Class and Race in the 21st century

    Prof. Gayatri Chakravorty Spivak, Ph.D. (Columbia University, New York)

    Vortrag gehalten am 17. Juni 2010


  14. Corpora and the history of English: ARCHER 3 and beyond

    Prof. Dr. Douglas Biber (Northern Arizona University)

    Vortrag am FRIAS, gehalten am Freitag, 12. Dezember 2008


  15. FRIAS-Eröffnungsveranstaltung (5.5.2008)

    FRIAS

    Mitschnitt der FRIAS-Eröffnungsveranstaltung (5. Mai 2008)

Audio

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  1. Hartmut Neven (Google): Künstliche Intelligenz oder: Warum Google einen Quantencomputer baut

    FRIAS umd Hartmut Neven

    Am 08. März 2016 hat Hartmut Neven, Entwicklungsleiter des Google Quantum Artificial Intelligence Laboratory, einen Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz oder: Warum Google einen Quantencomputer baut“ gehalten. Hartmut Neven ist Experte auf den Gebieten Quantum-Computing, Computer Vision, Robotertechnik und Computer-Neurowissenschaften. Bekannt wurde er durch seine Forschung im Bereich Gesichts- und Objekt-Erkennung und Maschinelles Lernen.

    Derzeit leitet Hartmut Neven das Google Quantum Artificial Intelligence Lab an der University of California, Santa Barbara. Das Team befasst sich mit der Entwicklung und Verbesserung Künstlicher Intelligenz und der Steigerung der Rechenleistung von Computer Systemen. Dabei experimentiert die Arbeitsgruppe mit Prozessortypen, um zu lernen, wie man Quantenressourcen am besten nutzen kann. Als gemeinsames Projekt von Google, der US-Raumfahrbehörde NASA und der Universities Space Research Asscoiation, einem Zusammenschluss von mehr als 100 Universitäten mit höheren Studiengängen zur Raumfahrtforschung, zielt das Team darauf hin, neue Quantum-Informations-Prozessoren zu entwickeln und zu bauen.

    Neven wird in seinem Vortrag erklären, warum Quantencomputer die Entwicklung künstlicher Intelligenz beschleunigen können.


    Abstract des Vortrags:

    Quantencomputer ermöglichen es, wichtige Berechnungen für die Künstliche Intelligenz enorm zu beschleunigen. Ich werde zwei Architekturen von Prozessortypen beschreiben: Quantenoptimierer (Quantenannealer) und Quantenschaltungen. Das Google Quantum Artificial Intelligence Team experimentiert mit diesen Prozessortypen, um zu lernen, wie man Quantenressourcen am besten nutzen kann. Quantenoptimierer sind ein vielversprechendes Instrument um bessere Lösungen für harte kombinatorische Optimierungsprobleme zu finden. Als Beispiel, wie man Quantenoptimierung im maschinellen Lernen einsetzen kann, werde ich beschreiben, wie ein System von stark verrauschten Trainingsdaten lernen kann. Wir haben Quantenschaltungen eingesetzt, um ein Quanten Neuronales Netzwerk zu realisieren. In einer ersten Anwendung haben wir ein solches Netzwerk eingesetzt, um die Energien von molekularem Wasserstoff mit chemischer Genauigkeit zu bestimmen. Ein weiterer natürlicher Anwendungsbereich für Quantencomputer ist die Quantensimulation. Diese ist ein nützliches Werkzeug, um zum Beispiel effizientere Solarzellen oder Batterien zu entwickeln oder industrielle Katalysatoren zu bauen, die helfen können, CO2 aus der Luft zu extrahieren. „Codeknacken“ durch Primfaktorzerlegung hingegen, das in den Medien oft als Killerapplikation für Quantencomputer dargestellt wird, ist wahrscheinlich keine interessante Anwendung, die langfristige Auswirkungen haben wird.


  2. Wird das 21. Jahrhundert ein aristotelisches sein?

    Ulrich Gumbrecht (Stanford University)

    Vortrag gehalten am Montag, 23. Juni 2008 (Hörsaal 1010, KG I)


  3. The Nature of Discovery in Physics

    Douglas D. Osheroff (Stanford University, Departments of Physics, Applied Physics)

    Vortrag gehalten am Freitag, 27. Juni 2008 (Großer Hörsaal Physik)


  4. The Problem of the Human Subject in Modernity: Goethe's Wanderers Nachtlied II

    Richard Eldridge (Swarthmore College, USA)

    Vortrag gehalten am Montag, 21. Juli 2008, 20 Uhr c.t. (Hörsaal 1010, KG I)


  5. Poets as Thoughtwriters: Music Without Personae

    Kendall L. Walton (University of Michigan, Ann Arbor)

    Vortrag gehalten am Montag, 10. November 2008


  6. Science as a Vocation: Uncertainty and the Moral Order in Modern Technoscience

    Steven Shapin (Harvard University)

    Vortrag gehalten am Montag, 12. Januar 2009


  7. Blickwechsel. Arabische Sehtheorie und westliche Bildtheorie

    Hans Belting (Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe)

    Vortrag gehalten am Dienstag, 27. Januar 2009


  8. Proust's Scepticism

    Christopher Prendergast (Modern French and Comparative Literature; King's College, Cambridge; FBA)

    Vortrag gehalten am Montag, 11. Mai 2009


  9. Sound Change: the regular, the unconscious, the mysterious

    William Labov (University of Pennsylvania)

    Vortrag gehalten am 15. Mai 2009


  10. Überlegungen zum Thema Katastrophe und Gedächtnis

    Klaus Theweleit (Universität Freiburg)

    Vortrag gehalten am 25. Juni 2009


  11. A Biological Approach to Fundamental Reality

    Nobel Laureate Brian D. Josephson (Department of Physics, University of Cambridge)

    Vortrag gehalten am 28. Oktober 2009


  12. Ob Martin Heidegger vorerst unvermeidlich ist?

    Hans Ulrich Gumbrecht (Department of Comparative Literature, Stanford University)

    Vortrag gehalten am 7. Dezember 2009


  13. Experiments with Surprise

    Medizin-Nobelpreisträger Rolf Zinkernagel (Department of Pathology, University Hospital Zurich, Switzerland)

    Vortrag gehalten am 10. Dezember 2009


  14. Trans-formations: Theorizing Class and Race in the 21st century

    Prof. Gayatri Chakravorty Spivak, Ph.D. (Columbia University, New York)

    Vortrag gehalten am 17. Juni 2010


  15. Intracellular proteolysis and the ubiquitin system: From the backyard of biological research to the forefront of the patient bed

    Nobel Laureate Aaron Ciechanover (Institute of Technology, Bat Galim Haifa, Israel)

    Vortrag gehalten am 22. Juni 2010


  16. FRIAS-Eröffnungsveranstaltung (5.5.2008)

    FRIAS

    Mitschnitt der FRIAS-Eröffnungsveranstaltung (5. Mai 2008)

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