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Philosophie

  • Heideggers „Schwarze Hefte“ im Kontext

    Heideggers „Schwarze Hefte“ im Kontext

    Internationale Fachtagung: Geschichte, Politik, Ideologie. Heideggers "Schwarze Hefte" im Kontext 14. - 16.01.2016 im Freiburg Institute Advanced Studies (FRIAS) Organisation: Prof. Dr. Günter Figal / Dr. David Espinet / Dr. Tobias Keiling, PhD / Nikola Mirković, M.A. Die Tagung wurde organisiert vom Herausgeber und Autoren des "Heidegger-Lexikons". Die Arbeit am "Heidegger-Lexikon" wird ebenfalls von der Fritz Thyssen-Stiftung gefördert. Das Lexikon erscheint 2016 beim Verlag De Gruyter.

    14 Einträge

  • Heidegger in der Moderne

    Heidegger in der Moderne

    Martin Heidegger ist einer der bedeutendsten Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts. Sein Denken hat nicht nur die phänomenologische und hermeneutische Philosophie maßgeblich geprägt. Dabei hat Heidegger immer großen Wert auf die geschichtliche Gebundenheit seines Denkens gelegt; es ist Philosophieren in seiner Zeit. Auf dieses Selbstverständnis Heideggers soll in der Vorlesung die Probe gemacht werden, indem Heidegger - im doppelten Sinne des Genitivs - als Philosophie der Moderne gelesen wird. Im Zentrum steht die Frage nach Heideggers Verständnis der Moderne und nach der Modernität seiner Philosophie. Die Vorlesung ist als Einführung in Heideggers Denken gedacht. Sie soll mit Grundmotiven und zentralen Begriffen dieses Denkens vertraut machen, sowie seinen Ansatz und Gestus klären.

    11 Einträge

  • Nietzsche als Philosoph der Moderne

    Nietzsche als Philosoph der Moderne

    Ringvorlesung der Nietzsche-Forschungsstelle der Heidelberger Akademie der Wissenschaften am Deutschen Seminar der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Studium generale. Gottfried Benn nannte Nietzsche das "größte Ausstrahlungsphänomen der Geistesgeschichte". Entscheidend wirkte er auf Thomas Mann, Hofmannsthal, Musil, Benn, Freud und Heidegger. Zahlreiche Autoren weltweit stehen bis heute im Bann seines revolutionär modernen Denkens. Ausgehend von Erfahrungen des 19. Jahrhunderts, entwickelte Nietzsche eine intellektuelle Sprengkraft, die bestehende Wertvorstellungen, gewohnte Formen des Philosophierens und auch die Konventionen der Wissenschaft erschütterte. An der Schwelle zum 20. Jahrhundert wurde er eine Leitfigur moderner Lebensphilosophie, Kulturkritik und Anthropologie. Die Vorlesungsreihe, bei der führende Nietzsche-Spezialisten zu Wort kommen, will alle diese Aspekte umfassend beleuchten.

    13 Einträge

  • Antike und mittelalterliche Philosophie. WS 12/13

    Antike und mittelalterliche Philosophie. WS 12/13

    Haben Sie schon öfter über Aristoteles, Augustinus, Thomas von Aquin, Nicolaus Cusanus oder andere Denker sprechen gehört und wollen mehr über die Philosophie der Antike und des Mittelalters wissen? Haben Sie sich gewundert, wo Begriffe wie ,Wesen', ,Ursache' und ,Substanz' herkommen, wann sie zum ersten Mal in der Philosophie auftauchen, was sie bedeuten und warum sie oft ganz unterschiedlich verwendet werden? Dann ist diese Vorlesung für Sie das Richtige. Nach einer allgemeinen Einleitung, in der die Bedeutung dieser Perioden für die Philosophiegeschichte herausgearbeitet wird, werden nacheinander die wichtigsten Autoren, ihre Hauptwerke und ihre Grundideen vorgestellt. Darüber hinaus wird auf die historische Wirkung dieser Ideen eingegangen. Die Vorlesung schließt ab mit einem kurzen Blick in die Moderne, der die Kontinuitäten und Diskontinuitäten vormoderner Fragestellungen bis in die Gegenwart hinein aufdecken soll.

    14 Einträge

  • Paradigmenwechsel in der Philosophie? SoSe 2012

    Paradigmenwechsel in der Philosophie? SoSe 2012

    Liest man die Texte von Philosophen einer vergangenen Epoche, etwa Platons oder Descartes', so stellt sich früher oder später unweigerlich die Frage, wie ich weiß, ob ich die Aussagen dieses Denkers verstehe? Diese Frage ist entscheidend, denn Sie wollen ja wissen, ob Ihre Deutung des Autors stimmt. Sie ist umso dringlicher, als im Laufe der Geschichte der Philosophie immer wieder Auffassungen vertreten wurden, die dem, was uns heute als selbstverständlich vorkommt, widersprechen. So werden Sie in Texten der klassischen Antike vergeblich nach einem Begriff des freien Willens suchen, wie ein solcher etwa von Locke, Kant oder Schelling herausgestellt und zur Grundlage unseres modernen Menschenbildes wurde. Dennoch sprechen Platon und Aristoteles an vielen Stellen von einem freien Willen. Aber was meinen diese Autoren, wenn sie diesen Begriff verwenden? Hier kann man nicht der eigenen Intuition folgen, sondern muss sich auf eine historische Semantik einlassen, die aufdeckt, was die Bedeutung dieses Begriffes nun tatsächlich war. Eine solche historische Semantik ist kein Ziel an sich. Sie spielt vielmehr die Rolle des befragenden Sokrates, des Zitterroggens, der seine Gesprächspartner immer wieder in Verlegenheit brachte, wie es im Menon heißt. Denn gerade die Auseinandersetzung mit Philosophen vergangener Epochen, die andere Selbstverständlichkeiten vertreten haben, zwingt den modernen Leser, seine eigenen Begriffe immer wieder neu zu überdenken. In der Vorlesung werde ich zeigen, dass zentrale Konzepte der Philosophie wie freier Wille, menschliche Person oder Substanz in den verschiedenen historischen Perioden vor dem Hintergrund ganz unterschiedlicher Ausgangspunkte gedeutet wurden, so dass man hier von rivalisierenden Paradigmen sprechen kann. Durch einen Vergleich der verschiedenen Inhalte dieser Begriffe werde ich die jeweiligen Überzeugungen, die hinter diesen Inhalten liegen, herausarbeiten und so die Grundlage legen für eine philosophische Auseinandersetzung über diese Begriffe mit den Teilnehmern der Vorlesung. Beginnen werde ich die Veranstaltung mit einer kurzen Analyse des Konzepts des Paradigmenwechsels und der Möglichkeiten und Grenzen seiner Anwendung auf die Philosophiegeschichte.

    12 Einträge

  • Voraussetzung und Vorurteil, WS 2011/12

    Voraussetzung und Vorurteil, WS 2011/12

    Aristoteles behauptet in seinen Zweiten Analytiken, dass ohne bereits existierendes Wissen kein neues Wissen erworben werden kann. Jeder Begründungsvorgang setzt Prämissen voraus, die als sicher angenommen werden müssen, wie etwa das Gesetz vom Nichtwiderspruch. Das leuchtet ein. Aber wann werden diese Voraussetzungen zu Vorurteilen, die lediglich herkömmliches Wissen bestätigen und die Entstehung von neuem Wissen hemmen? Wie kann neues Wissen produziert werden, wenn hierfür erst andere Voraussetzungen geschaffen werden müssen, die den bisherigen widersprechen? In meiner Vorlesung möchte ich auf diese Problematik eingehen. Zuerst werde ich die Theorien von Robin G. Collingwood und Imre Lakatos behandeln, die für unsere Frage einen Begriffsapparat liefern. Danach werde ich diesen Begriffsapparat auf die Geschichte der Philosophie anwenden, indem ich mich hauptsächlich auf den Übergang vom Mittelalter (Thomas, Ockham) zur Neuzeit (Descartes, Spinoza) konzentriere.

    15 Einträge

  • Logik und Metaphysik, SoSe 2011

    Logik und Metaphysik, SoSe 2011

    Die Logik ist ein fester Bestandteil der philosophischen Tradition. In den Dialogen Platons spielt sie eine große Rolle und Aristoteles hat sich in mehreren Schriften mit ihren Grundsätzen beschäftigt. Gerade die logischen Werke des Aristoteles, die bis ins neunzehnte Jahrhundert hinein das Studium der Philosophie bestimmt haben, decken auf, dass die Logik auf ganz bestimmten metaphysischen Voraussetzungen gründet. So drückt die Form der Aussage (Subjekt und Prädikat) die Art und Weise aus, wie über die Struktur der Wirklichkeit gedacht wird (Substanz und Akzidens). Über diese und andere metaphysische Voraussetzungen haben Denker wie Boethius, Thomas von Aquin, Wilhelm von Ockham, Kant, Hegel und Wittgenstein über die Jahrhunderte hinweg lebhaft gestritten. Den roten Faden bilden dabei zwei Fragen, die in den verschiedenen Epochen immer wieder neu gestellt werden, nämlich ‚Was ist Logik und wie verhält sie sich zur Metaphysik?‘ und ‚Wieso kann unser Denken durch Anwendung der Logik Wahres über die Wirklichkeit aussagen?‘ In der Vorlesung werde ich die verschiedenen vormodernen und modernen Positionen zu diesen beiden Fragen vorstellen und dazu Stellung beziehen.Zur Einführung: Cameron, Margeret und John Marenbon (Hrsg.), Aristotelian Logic East and West, 500 - 1500, in: Vivarium 48 (2010), 1-242. Hansen, Frank-Peter, Geschichte der Logik des 19. Jahrhunderts. Eine kritische Einführung in die Anfänge der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Würzburg: Königshausen und Neumann 2000. Kneale, William und Martha Kneale, The Development of Logic, Oxford: Clarendon Press 1971. Pinborg, Jan, Logik und Semantik im Mittelalter. Ein Überblick, Stuttgart- Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog 1972. Risse, Wilhelm, Bibliographia logica. Verzeichnis der Druckschriften zur Logik mit Angabe ihrer Fundorte, 4 Bände, Hildesheim: Olms 1965-1979. Sorabji, Richard. The Philosophy of the Commentators, Band 3: Logic and Metaphysics, London : Duckworth 2004.

    12 Einträge

  • Kontroversen in der Philosophie, WS 2010/11

    Kontroversen in der Philosophie, WS 2010/11

    Die Philosophie lebt von der Diskussion. Manchmal sind Philosophen sich über gewisse Grundsätze einig und streiten sich lediglich über ihre Anwendung oder ihre Implikationen. In anderen Fällen dagegen stehen gerade diese Grundsätze zur Diskussion und lässt sich eine Einigung nur schwerlich erzielen, etwa über die Frage, ob der Mensch eine Einheit oder eine Vielheit darstellt, ob der Begriff die Wirklichkeit oder die Wirklichkeit den Begriff prägt. Es sind die Debatten der letztgenannten Art, die in der Vorlesung im Mittelpunkt stehen und die an exemplarischen Fällen aus der gesamten Geschichte der Philosophie untersucht werden. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass gerade in solchen Debatten die Philosophie ihre eigentliche Aufgabe leistet, nämlich Prämissen vorzugeben, unter denen sinnvoll über Dinge gedacht werden kann.

    13 Einträge

  • Was ist Philosophie? SoSe 2010

    Was ist Philosophie? SoSe 2010

    Was hat Sie dazu gebracht, diese Vorlesungsankündigung zu lesen? Doch wohl eine gewisse Vorstellung davon, was Philosophie sei. Nun ist dies vielleicht eine noch unreflektierte oder persönliche Vorstellung, die Sie gerne gegen eine andere, besser begründete eintauschen möchten. Aber welche? Betrachtet man die Geschichte der Philosophie, so gibt es fast ebenso viele Vorstellungen davon, was Philosophie sei, wie Philosophen. Dies ist ziemlich bestürzend für die Wissenschaft, die sich selbst als die fundamentalste betrachtet. Trotz dieser merkwürdigen Situation gehört die Philosophie zu den ältesten Disziplinen und wird auch heute noch weltweit an den Universitäten gelehrt. Sie kann sich also gegenüber den anderen Fächern behaupten, ungeachtet ihrer Unbestimmheit. Und dennoch: was ist denn nun Philosophie? Dieser Frage möchte ich in der Vorlesung gerne nachgehen.

    13 Einträge

  • Beweistheorien, SoSe 2009

    Beweistheorien, SoSe 2009

    Vorträge der Vorlesung "Beweistheorien" (Prof. Dr. Maarten J.F.M. Hoenen) im Sommersemester 2009: Philosophen führen in ihren Schriften oft Beweise durch, mit denen sie versuchen, den Leser für ihre Ansichten zu gewinnen. So begründet Parmenides, dass es keine Bewegung gibt, und hebt Aristoteles hervor, dass die fünf Sinne ausreichen, um all das wahrzunehmen, was wahrgenommen werden kann. Die Arten der Beweisführung unterscheiden sich dabei in der Regel erheblich. In dem einen Fall wird auf ein Beispiel verwiesen, in dem anderen auf eine Autorität. Als stichhaltigste gelten jedoch solche Argumente, die auf einem logischen Schluss beruhen. Aber auch hier gibt es Varianten. So können Implikationen oder Syllogismen verwendet werden, die sich ihrerseits wieder in verschiedene Arten unterteilen lassen, mit einem je anderen Grad an Gewissheit. In der Vorlesung werden Beweistheorien aus den verschiedenen geschichtlichen Epochen vorgestellt sowie Beispiele von Beweisführungen besprochen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Werke großer Philosophen wie Platon, Aristoteles, Anselm, Descartes, Spinoza, Hume, Schelling, Wittgenstein.

    13 Einträge

  • Theorien der Wahrheit, WS 2008/09

    Theorien der Wahrheit, WS 2008/09

    Vorträge der Vorlesung "Theorien der Wahrheit" im Wintersemester 2008/09: Was ist Wahrheit? Diese Frage gehört zu den Grundfragen der Philosophie. Jede Behauptung, sogar die Verneinung, dass es Wahrheit gibt, setzt, wenn sie wahr sein soll, die Wahrheit voraus. Aber wo kann sie gefunden werden? Hierüber wurde in der Philosophie verschiedentlich gedacht. Zum einen wurde sie in den Dingen gesucht, zum anderen in den Aussagen über die Dinge. In der Vorlesung werden die Positionen von Denkern wie Augustin, Anselm, Spinoza, Leibniz und Wittgenstein vorgestellt, indem ihre historischen Voraussetzungen untersucht und ihre Standpunkte systematisch analysiert werden. Zur Teilnahme an der Veranstaltung werden keine speziellen philosophischen Vorkenntnisse vorausgesetzt. Sie kann von allen Interessenten besucht werden, die sich über die Philosophie in den verschiedenen Epochen (Antike, Mittelalter, Neuzeit, Moderne) informieren möchten.

    15 Einträge

  • Freiburger Graduiertentagung 2012 "Frei sein, frei handeln - Freiheit zwischen theoretischer und praktischer Philosophie"

    Freiburger Graduiertentagung 2012 "Frei sein, frei handeln - Freiheit zwischen theoretischer und praktischer Philosophie"

    Wenn Freiheit heute als physiologische Eigenschaft des Menschen verstanden werden und ihm als solche abgesprochen werden kann, dann trivialisiert ein solches Verständnis die Geschichte des Begriffs. Freiheit ist in der Philosophie immer in weit ausgreifenden Zusammenhängen diskutiert worden: Wenn Freiheit etwa darin besteht, in der kausal determinierten Natur spontan handeln zu können, dann ergibt sich ein solches Verständnis von menschlicher Freiheit erst aus metaphysischen Annahmen. Gleiches gilt für die Ansätze, Freiheit als etwas zu interpretieren, das sich in der Geschichte verwirklicht, als etwas, das nur durch Gnade möglich ist, oder als etwas, das in der Auseinandersetzung mit herrschenden Welt- und Selbstverständnissen gewonnen werden muss. Der Begriff der Freiheit bildet so aber nicht nur ein Thema der praktischen, sondern auch der theoretischen Philosophie und ist vielleicht nur in der spannungsvollen Verbindung beider wirklich zu erfassen. Zu diesem Vorhaben sind sowohl systematische als auch philosophiegeschichtliche Beiträge erwünscht.

    17 Einträge

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